Gymnasiale Oberstufe

Organisation der gymnasialen Oberstufe / Sekundarstufe II

Mit dem Eintritt in die Sekundarstufe II ist der erste Schritt zur Erreichung der Allgemeinen Hochschulreife getan.

Dies ist nicht nur ein qualitativer Sprung hinsichtlich der erhöhten Anforderungen, sondern auch ein quantitativer Sprung bezüglich eines vermehrten Arbeitsaufwandes.

Um diese Anforderungen zu erfüllen, bedarf eines erheblichen zeitlichen Mehraufwandes (für die Erstellung von HA, Referate, Vorbereitung auf LK und Klausuren, mehrseitige Hausarbeiten, Präsentationen, .... ), einer effektiven Arbeitsorganisation und ein hohen Maßes an Selbstdisziplin. Die Schüler müssen nunmehr eigenständig mit Problemen zurecht kommen, sich zu helfen wissen, Hilfe suchen und Probleme nicht vor sich herschieben. Die Sekundarstufe II ist die arbeitsintensivste Zeit des Schullebens.

Die Sekundarstufe II umfasst zwei Jahrgangstufen, welche wiederum in je zwei Kurshalbjahre gegliedert sind. An Stelle der Klassen treten Kursgruppen, die in den einzelnen Fächern verschieden zusammengesetzt sind.

Man unterscheidet die Fächer nach Leistungs- und Grundkurs. Der Umfang der Leistungskurse beträgt 5 Wochenstunden, der in den Grundkursen 2-4 Wochenstunden.

Während die Ausbildung in den Grundkursen auf ein grundlegendes Anforderungsniveau zielt, sind die Leistungskursen auf ein vertieftes Eindringen in die Unterrichtsinhalte angelegt. In diesen Stunden sind alle Schüler voll gefordert. Auf Grund der Lehrplanfülle und einer abschließenden Zentralprüfung sind Selbstständigkeit beim Problemlösen und anwendungsbereites Wissen der Klassenstufen 9/10 unabdingbar.