Stopmotion

Bild für Bild zum eigenen Film

Geschichte, Anwendung und Tipps


Inhalt
  1. Geschichte
  2. Anwendung
  3. Funktionsweise
  4. Hobbymäßige Stopmotion
  5. Beispiel für Stopmotion
  6. Links
  7. Quellenangaben

Geschichte

Die Stopmotiontechnik wurde von Georges Méliès 1896 erstmals angewandt. Als um 1910 die ersten Zeichen- und Puppentrickfilme entstanden, war die Stunde der Stopmotiontechnik gekommen. Diese Filmgenres basierten nämlich ausschließlich auf dieser Technik.


Im Laufe der Jahre wurde die Stopmotiontechnologie verbessert. Sie kam in Filmen wie "Die vergessene Welt" (1925) und "King Kong und die weiße Frau" (1933) zum Einsatz. Willis O'Brien gilt als Pionier der Technik, während sie vor allem Ray Harryhausen verfeinerte. Noch bis in die 1980er-Jahre wurde Stop-Motion in einigen bekannten Filmen, wie Terminator, Star Wars Episode IV bis VI und Kampf der Titanen eingesetzt. Früher wurden Ufo's, Monster und Raumschiffe mithilfe von Modellen dargestellt. Heute werden diese oder ähnliche Spezialeffekte durch den Einsatz von computeranimierten Grafiken ersetzt.


Vergleich:

Aber auch vor dem Einsatz von Computern zur Bild und Filmbearbeitung, geschweige denn zur Animation, wurden nicht alle Spezialeffekte mithilfe der Stopmotiontechnik erzeugt. In den Filmen der "Godzilla"-Reihe (erster Film 1945) wurde Godzilla nicht von einer Puppe "gespielt", sondern von richtigen Menschen, die man in schwere Gummikostüme steckte.


Früher war noch eine teure und aufwändige Spezialkamera nötig, um Stopmotionfilme zu drehen. Heute kann man seine eigenen Filme ganz einfach mit Computerprogrammen wie Windows Live Movie Maker und einer Kamera oder einem Fotoapparat erstellen.

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Anwendung

Früher wurde Stopmotiontechnik verwendet um Monster, Ufo's oder ähnliches darzustellen. Heute findet man nur noch wenige Stopmotionfilme im Fernsehen. Die meisten Spezialeffekte werden heute durch Computer animiert. Zwar basiert jeder Trickfilm auf dem Prinzip der Stopmotion, aber in Zukunft werden wahrscheinlich immer mehr Filme animiert werden.


Beispiele für Stopmotionfilme sind:
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Funktionsweise

Stopmotion ist eine Animationstechnik. Bei dieser Technologie wird ein Bild von einem Gegenstand oder einem Modell (z.B. von einem Raumschiff) aufgenommen. Dann wird der Gegenstand ein kleines Stück bewegt und ein neues Foto geschossen. Dabei muss der Bildausschnitt möglichst bei jedem Einzelbild gleich sein. Wenn man viele Bilder schießt, in denen sich der Gegenstand jeweils geringfügig bewegt und diese dann schnell nacheinander abspielt, entsteht der Eindruck einer flüssigen Bewegung.
Es gilt:

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Hobbymäßige Stopmotion

Durch den Einsatz moderner Computerprogramme und Digitalkameras kann heute wirklich jeder, der die nötige Geduld aufbringt, einen eigenen kurzen oder langen Stopmotionfilm drehen und auf Videoplattformen wie Youtube uploaden um ihn der Welt zu präsentieren.Natürlich kann man seine Filme noch erheblich verbessern, indem man Programme für Spezialeffekte verwendet. Viele Software kann man im Internet kostenlos downloaden, manche sind jedoch kostenpflichtig. Auf Youtube kann man eine Menge Stopmotionfilme von hobbymäßigen Filmern sehen. Viele dieser Stopmotionfilme werden mit Playmobil- oder Legoelementen gedreht. Mit einem Stativ lassen sich Bilder mit immer derselben Perspektive aufnehmen. Um später perfekte Hintergründe am Rechner einzufügen, sollte man während der Aufnahmen als Hintergrund eine blaue ( Bluescreen genannte) oder grüne (Greenscreen genannte) Leinwand verwenden.

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Beispiele für Stopmotion

Beispielvideo 1 Kriterium Beispielvideo 2
Video
8-Bit-trip Name kleiner Lego Horrorfilm
Youtube Herkunft Youtube
cirka 15 Bilder pro Sekunde Bildrate fünf Bilder pro Sekunde
Bewegungen wirken flüssig Merkmale der Bildrate Bewegungen wirken nicht sehr flüssig

Man sieht an diesen Beispielen, dass es sehr unterschiedliche Stopmotionfilme gibt. Je besser der Film werden soll, desto mehr Zeit muss man dafür aufbringen. Manche Stopmotionfilme nehmen sogar Jahre in Anspruch


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Links für Stopmotionprogramme

Bafran Stopmotionpro nach oben

Quellenangaben

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