Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verpflichtet (vor allem) Männer zum Wehr- oder
Ersatzdienst. Nach Ende des Kalten Krieges wurde die Wehrpflicht 2011 zwar ausgesetzt aber Stimmen werden lauter, auf die sich zuspitzenden Konflikte in Europa und darüber hinaus mit der Reaktivierung der Wehrpflicht zu reagieren, was große Diskussionen in der Gesellschaft zu Folge hat.
Die vierte Auflage unserer „bEGEgnungen“ möchte am 13.01.2027 ab 18 Uhr die verschiedenen Facetten dieser Problematik in den Blick nehmen. Wozu wird Wehrdienst benötigt und ist dieser überhaupt zeitgemäß? Ist der Dienst an der Waffe überhaupt ein legitimes Mittel zur Konfliktbewältigung? Sollten junge Menschen nicht lieber Mediationsausbildungen absolvieren, als an der Waffe zu trainieren? Wie steht es Deutschland als zweifachem Weltkriegszünder zu Gesicht, seine Jugend wieder ins Militär zu rekrutieren? Vergisst andererseit, wer sich gegen den eigenen Wehrdienst wehrt, nicht, dass Staatsbürgerinnen und Staatsbürger neben den vielen Rechten auch Pflichten erfüllen müssen, zu denen auch unsere Landesverteidigung gehört? Und wie steht es um Sinn, Akzeptanz und Notwendigkeit einer allgemeinen staatsbürgerlichen Dienstpflicht, die Wehrersatzdienste mit einschließt?
Expertinnen und Experten werden einzelne Aspekte des komplexen Themas näher beleuchten. Im Anschluss an eine Podiumsdiskussion machen wir die EGE zu einem bEGEgnungsort und die Besucher des Abends haben die Möglichkeit in intensiven Austausch zu treten. Umrahmt wird das Programm von Beiträgen des Musikleistungskurses, Klasse 11.
Mit ihrer Expertise stehen uns an diesem Abend zur Verfügung:
