Wir, das sozial-diakonische Profil der 9. und 10. Klasse, besuchten eine Woche lang das kleine Großhennersdorf in der großen Oberlausitz. Dort arbeitet wir im Diakoniewerk Katharinenhof als Praktikanten und konnten uns viele prägende Momente mitnehmen, wie z.B. einem unvergesslichem „Einhorngruß“ oder einem einfachem „tschüssi“, Gesten von Bewohnern des Katharinenhofes.
Zuerst wurden wir sehr freundlich von den Kolleg*innen und Betreuer*innen empfangen und konnten auch sehr schnell feststellen, wie freundlich und entgegenkommend so manche Bewohner*innen waren. Mit ihnen durften wir einkaufen oder zum Bäcker gehen, Spiele spielen, ihnen Unterstützung beim Essen geben, sie aus ihren Betten „liften“, spazieren fahren oder auch mal einen Ausflug zum Drachensteigen machen. Unter anderem besuchten wir ein Kunstbauerkino, wo wir mit einigen Bewohnern zusammen eine besonders dramatische Komödie anschauen durften. Doch brachte die Arbeit auch ein paar Herausforderungen mit, die wir jedoch durch die Hilfe von erfahrenen Personen gut bewältigen konnten und selber dabei etwas lernten. So spielte in unserem Alltag die Individualität von jedem Bewohner und die damit verbundene Pflege eine wichtige Rolle. Trotzdem dass wir nur drei Tage dort arbeiteten, schlossen wir die Bewohner schnell ins Herz und durften diese kennenlernen. Selbst nach den Arbeitsschichten fanden wir noch genug Zeit für Spiele, Volleyball, Austausch und Späße über die Arbeitstage. Auch wurde viel gelacht bei einer örtlichen Dorf-Rallye, bei der wir an Häuser klingelten, zurückgelassene Straßenpinguine ausliehen, Eselexkremente auflasen, Hunde fütterten und gelegentliche Katzen streichelten. Durch gespensterreiche Nächte auf instabilen Betten mit „cat in the hat“, Bonnet-Jette und verschmierten Äpfeln an Fenstern schafften wir es durch die Tage, mit einer frischen Abkühlung im Schwimmbad für zwischendurch, inklusive Unterwassermusik. Mit dem einen oder anderen Fahrrad mehr, und den paar TikTok-Tänzen und Abendessen mit karamellisierten Zwiebeln später, fand unser kleines Abenteuer ein liebevolles Ende.
Cecilia














